Horst Rieper ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung Mittelhessen

von links: Dr. Jan-Eric Rempel, Dr. Peter Hanker, Horst Rieper, Joachim Mohr, Frank Smajek vom Kuratorium der Bürgerstiftung Mittelhessen
Vorstand und Geschäftsführung der Bürgerstiftung Mittelhessen mit ihrem neuen Kuratoriumsvorsitzenden in der Mitte
von links: Johannes Haas, Jens Ihle, Dr. Susanne Schneider, Horst Rieper, Klaus Arnold, Ina Weller

Einstimmige Wahl des Kuratoriums bestimmt den Fernwalder Bürger zum Vorsitzenden – Kuratorium tagte am 24. April 2018

Am Dienstag, 24. April 2018, fand in den Räumen der Volksbank Mittelhessen die Kuratoriumssitzung der Bürgerstiftung Mittelhessen statt. 

Das Gremium wählte Horst Rieper aus seinen Reihen zum Vorsitzenden. Rieper zeigte sich sehr erfreut vom einstimmigen Votum und nahm die Wahl gerne an. 

Dr. Peter Hanker, Sprecher der Volksbank Mittelhessen und Kuratoriumsmitglied, und Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, beglückwünschten Rieper und freuten sich sichtlich, dass die Bürgerstiftung Mittelhessen mit dem neuen Vorsitzenden einen engagierten Bürger der Region und ein langjähriges Kuratoriumsmitglied an der Spitze hat. 

Rieper versprach den Anwesenden Kuratoriums- und Vorstandsmitgliedern ein aktiver Vorsitzender zu sein, der sich gemäß des Stiftungsmottos „Engagiert für unsere Region“ nachhaltig für die Belange des mittelhessischen Bürgerengagements einsetzen wird.

Der bisherige, langjährige Kuratoriumsvorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Hans Günther Horn, hatte seine Mitgliedschaft im Gremium aus privaten Gründen beenden müssen. Hanker bedankte sich in Abwesenheit bei Horn für dessen konstruktive und kooperative Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschte ihm für seinen weiteren Weg viel Glück.

Mittelhessisches Stiftungsnetzwerk ist im Entstehen

Am Mittwoch, 17. April 2018, trafen sich an die 60 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Stiftungen der Region Mittelhessen und des Wetteraukreises im Kloster Schiffenberg. Sie alle waren der Einladung des Regierungspräsidiums Mittelhessen und der Bürgerstiftung Mittelhessen gefolgt, deren Vorstandsvorsitzender, Klaus Arnold, in der Begrüßung seine Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck brachte. Arnold wies zu Anfang auf die in der Stiftungsarbeit gemeinsamen Themenfelder wie Anlage des Stiftungskapitals, Stiftungsverwaltung, Rechnungslegung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hin. Danach begrüßte als Vertreter des Regierungspräsidiums Gießen Dirk Becker, Leitender Regierungsdirektor und zuständig u.a. für die Stiftungsaufsicht, die Anwesenden. Wie Arnold freute auch er sich über die rege Teilnahme an diesem ersten Treffen.

Den daran anschließenden Workshop-Teil der Veranstaltung leitete Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Wiesbaden Stiftung, Regionalkuratorin Hessen/Rheinland-Pfalz und Leiterin des Arbeitskreises Bürgerstiftungen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin. In ihrem Referat stellte sie die Vorzüge eines Netzwerkes vor. „Mein Kredo ist, dass Netzwerke eine sehr gute Möglichkeit sind, sich a) kennen zu lernen und b) von unterschiedlichen Erfahrungen, Problemstellungen etc. zu profitieren. Das bringt unsere Stiftungen voran,“ war sich Stoll-Stefan sicher. Erarbeitet wurden zunächst die Wünsche und Erwartungen der teilnehmenden Stiftungen an ein Netzwerk, beginnend mit dem Aufbau einer Kommunikationsplattform bzw. eines Mailverteilers,  Unterstützung beim Internetauftritt oder der Pressarbeit bis hin zum Austausch über die unterschiedlichen Stiftungszwecke.

Bereits das Feedback aus der Diskussion bestätigte die Überlegungen der Bürgerstiftung Mittelhessen, so dass diese, nach Auswertung der Rückmeldungen, im Herbst diesen Jahres mit konkreten Themen zum nächsten Stiftungsnetzwerktreffen einladen wird.

Abschließend bedankte sich Arnold bei allen für die fleißige und rege Mitarbeit und erläuterte auch nochmals den Anfang der Initiative auf dem Mittelhessischen Stiftungstag 2016. „Die Bürgerstiftung Mittelhessen möchte sich als Impulsgeber dieser Netzwerkarbeit zur Verfügung stellen,“ versprach Arnold. Er bedanke sich zudem bei Stoll-Steffan für die Moderation des Workshops. Sie habe es geschafft, alle Anwesenden mit auf den Weg der Gründung eines Netzwerkes zu nehmen.