EhrenamtPreis für junge Menschen 2018 ist gestartet

Buergerstiftung Mittelhessen - EhrenamtPreis 2018-2019

Förderung ehrenamtlichen Engagements junger Menschen; Bewerbungsfrist endet Ende Januar 2019;

Die Bürgerstiftung Mittelhessen lobt zum 5. Mal den Ehrenamtpreis für junge Menschen aus. Gesucht werden Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2019. Bis dahin kann jeder einen Ehrenamtlichen in der genannten Altersgruppe für die Preisverleihung vorschlagen. Es winken Preisgelder in Höhe bis zu 1.000 Euro. Allein in der letzten Runde waren es mehr als 40 junge Menschen, die sich im Rahmen einer offiziellen Feierstunde im Gießener Rathaus über ihre Preisgelder freuen durften.

Alina Pfeifer, Gewinnerin des EhrenamtPreises 2017, mit Klaus Arnold.

Die in Gießen ansässige Stiftung fördert seit 2004 gesellschaftliche Projekte und Initiativen in Mittelhessen. Unter ihrem Dach agieren sieben Partnerstiftungen, wie die bekannte Hallo-Welt-Stiftung sowie der Stiftungsfond Gießener Herz, der sich der Prävention von Herz und Kreislaufkrankheiten verschrieben hat. Die Bürgerstiftung Mittelhessen unterstützt darüber hinaus zahlreiche soziale Vorhaben in der Region.

In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen um Vorsitzenden Klaus Arnold für ein neues Bewerbungsprocedere entschieden. Die Einreichung der jungen Menschen soll ausschließlich mittels Online-Bewerbung erfolgen. Unter dem Link www.bstmh.de/ehrenamtpreis sind alle Informationen zu finden, ebenso die Möglichkeit einen potentiellen Preisträger vorzuschlagen.

Großzügige Spende der Bürgerstiftung Mittelhessen für das Lebenshilfe-Wohnprojekt „Mitleben“

VertreterInnen der Lebenshilfe Gießen und der Bürgerstiftung Mittelhessen freuen sich gemeinsam mit einigen BewohnerInnen des „Mitleben“-Hauses über die nun mögliche Realisierung eines neuen Pavillons.

Über eine großzügige Spende von 10.000 Euro für den Bau eines Pavillons freut sich das Projekt „Mitleben“ der Lebenshilfe Gießen. Bedacht wurde die innovative und inklusive Wohnform in der Fröbelstraße, bei der Menschen mit und ohne Behinderung in elf Wohnungen unter einem Dach leben, von der Bürgerstiftung Mittelhessen, die einen Scheck durch ihre Vorstandsmitglieder Klaus Arnold, Ina Weller sowie Johannes Haas überreichen ließ.

„Es bestand leider das Problem, dass wir keinen Raum hatten, in dem das ganze Haus auch bei schlechtem Wetter zusammenkommen konnte. Da hat einfach noch was gefehlt“, erläuterte Lebenshilfe-Teilhabemanager David Schwarzer, der für das Projekt zuständig ist und das hausinterne Betreuerteam leitet, am Rande der feierlichen Scheckübergabe die Grundproblematik. „So entstand die Idee eines Pavillons für unsere Gartenfläche. Er kann im Sommer unter anderem als Schattenspender dienen, aber vor allem im Winter beheizt und vielseitig genutzt werden. Nicht nur für spezielle Veranstaltungen, sondern auch grundsätzlich als Gemeinschaftsraum der Hausbewohner“, so Schwarzer weiter.

Die Zuwendung durch die Bürgerstiftung Mittelhessen ermöglicht es der Lebenshilfe nunmehr, die Idee des Pavillons in die Realität umzusetzen. „Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für die großzügige Spende bedanken. Wir werden uns zusammensetzen und auch die Nachbarn miteinbeziehen, um zu schauen wie wir die Sache nun bestmöglich umsetzen können“, richtete David Schwarzer seinen Dank an die drei VertreterInnen der Bürgerstiftung Mittelhessen. Auch Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald sowie die Lebenshilfe-Aufsichtsratsvorsitzende Maren Müller-Erichsen schlossen sich den Dankesworten an.

Klaus Arnold, Vorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, begründete die Spendenbereitschaft mit der Besonderheit und Wichtigkeit des Lebenshilfe-Wohnprojekts: „Wir wollten da wirklich mal ein großes Signal setzen, weil das hier aus unserer Sicht einfach wegweisend ist. Vielleicht kann man ja statt zu bedauern, dass es hier noch keinen solchen Raum gibt, sagen: Zum Glück gibt es diesen Raum noch nicht! Schließlich hätten wir sonst gar nicht so direkt mitbekommen, was Sie hier machen.“

Die Bürgerstiftung Mittelhessen wurde 2004 auf Initiative der Volksbank Mittelhessen gemeinsam mit 37 Bürgern aus der Region für Mittelhessen gegründet. Im Rahmen ihres Satzungszwecks will sie gesellschaftliche Vorhaben fördern, die im Interesse der Region und ihrer Bürger liegen, soweit öffentliche Mittel dafür nicht zur Verfügung stehen. Weitere Angaben finden Sie auf www.bstmh.de.

Auch Infos zu inklusiven Wohnformen bei der Lebenshilfe Gießen erhalten Interessierte im Internet auf www.lebenshilfe-giessen.de. Als Ansprechpartner steht Ihnen Klaus Bergner zur Verfügung (Telefon: 06404/909980-20).

Das Stiftungsnetzwerk Mittelhessen nimmt Fahrt auf

Zum zweiten Mal trafen sich in Gießen auf dem Schiffenberg Vertreter von 40 mittelhessischen Stiftungen zum Stiftungsnetzwerk Mittelhessen. Mit Unterstützung des Regierungspräsidiums Mittelhessen hatte die Bürgerstiftung Mittelhessen am 7.11.18 auf den Schiffenberg geladen. Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Mittelhessen, Klaus Arnold konnte den Vertretern der Stiftungen viele Themen und gemeinsame Interessen aus der ersten Zusammenkunft benennen und stellte fest, dass über das Netzwerk viele Fragen im Interesse aller mittelhessischen Stiftungen thematisiert und bearbeitet werden können. Hauptthema des Abends, war der Auftritt der Stiftungen im Internet und die digitale Vernetzung untereinander. Als Impulsvortrag konnte Ralph Boßler, Geschäftsführer des Gießener IT-Systemhauses Sylphen, interessante Einblicke geben und unterbreitete einen Vorschlag, wie die Stiftungen sich auch digital begegnen und vernetzen können.
Das gute Feedback der Teilnehmer bestätigte der Bürgerstiftung Mittelhessen, den richtigen Weg beschritten zu haben und das Projekt voran zu treiben. Themen wie, strategische Kooperationen, Fundraising, Kapitalanlage für Stiftungen, Zulegungen oder Interessensarbeit zur Stiftungsrechtsreform sollen im Mittelhessischen Stiftungsnetzwerk künftig behandelt werden. Informationen zum Stiftungsnetzwerk gibt es hier auf unserer Website oder bei Frau Susanne Schneider.