Inge-Krämer-Stiftung wurde gegründet

Sohn will wohltätige Arbeit der Mutter weiterführen

Klaus Arnold (l.) mit Peter Krämer, der die Wohltätigkeit seiner kürzlich verstorbenen Mutter Inge weiterführen will. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Unter dem Dach der Bürgerstiftung Mittelhessen wurde dieser Tage eine weitere Stiftung gegründet. Mit einem Kapital von 50.000 Euro geht die „Inge-Krämer-Stiftung“ an den Start. Peter Krämer, Inge Krämers Sohn, und Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, sowie sein Vorstandskollege Johannes Haas unterzeichneten nun die entsprechenden Verträge.

Auf diese Weise will Peter Krämer das wohltätige Werk seiner Mutter, die Anfang des Jahres verstarb, fortführen. „Ich habe immer bewundert, wie unermüdlich sich meine Mutter für andere Menschen eingesetzt hat, ob es nun um Beistand in persönlichen Krisen und Notlagen ging, um Kranken- oder Heimbesuche, um Vereinstätigkeit und Spenden – oder auch um die vielen Kuchen und Torten, die von Verwandten und Freunden für Feiern benötigt wurden. Schon als Kind wurde mir klar, daß es bei ihrer beruflichen Tätigkeit als Verkäuferin und Geschäftsfrau in Steinbach nicht ums Geld ging, sondern um den Dienst am Kunden. Nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit hat sie sich dann besonders beim Frauentreff und beim Seniorentreff in Steinbach engagiert,“ erzählt der Sohn.

Zweck der Inge-Krämer-Stiftung ist es, gemeinnützige Einrichtungen in ihrem Geburtsort Steinbach und im ganzen Kreis Gießen zu unterstützen. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der Förderung von gemeinnützigen Aktivitäten und Projekten der Kirche (vor allem der Evangelischen Kirchengemeinde Steinbach), von Hospizeinrichtungen und Vereinen zur Förderung von Palliativarbeit (wie sie etwa vom Förderverein Palliativ Pro e. V. in Gießen geleistet wird) und von der Arbeit der Johanniter Unfallhilfe und ähnlicher Organisationen.

„Zustiftungen und Spenden zugunsten der Inge Krämer-Stiftung sind nicht nur möglich, sondern auch ausdrücklich erwünscht,“ betont Krämer. Denn wenn viele mitmachten, würde man noch mehr Gutes tun können. Das Geld kann auf das folgende Konto der Bürgerstiftung Mittelhessen bei der Volksbank Mittelhessen überwiesen werden: IBAN DE93 5139 0000 0105 4838 64.

Spende der Bürgerstiftung Mittelhessen für Mentor – Marburg-Biedenkopf

1.000 Euro an neu gegründeten Marburger Verein übergeben

(V.r.n.l.:) Klaus Arnold (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen) übergibt die Spende über 1.000 Euro an Inge Maisch (Vorsitzende) und Inge Kachel-Moosdorf (Schatzmeisterin) des Mentor – Die Leselernhelfer Marburg-Biedenkopf e.V. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Mentor – Die Leselernhelfer ist ein bundesweiter Verband, der Grundschulkindern den Zugang zum Lesen vermitteln möchte. Dieser Tage kam es in Marburg zu einer weiteren Vereinsgründung im Rahmen dieses Verbandes. „Mentor – Die Leselernhelfer Marburg-Biedenkopf e.V.“ wurde zum 99. Mitglied. Dies nahm Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum Anlass, eine Spende in Höhe von 500 Euro zu überreichen. Arnold zeigte sich vom Konzept der künftigen Vereinsarbeit so begeistert, dass er nach kurzer Rücksprache mit seinen Vorstandskollegen die ursprünglich geplante Spendensumme spontan verdoppelte und auf 1.000 Euro aufstockte.

„Mir wurde heute sehr einleuchtend vor Augen geführt, wie wichtig doch das Lesen lernen für ein erfolgreiches Zusammenleben aller Menschen, ob alt, ob jung, ist. Gerade in der heutigen Zeit, die – wie soll ich es sagen – von Isolation geprägt ist, bedeutet Sprache, bedeutet Lesen Zugang zueinander, aber auch Zugang zu Bildung. Mich freut dabei sehr, dass es mit dieser Vereinsarbeit ermöglicht wird, gerade auch Kinder aus eher bildungsfernen Familien anzusprechen und für Lesen und damit natürlich automatisch auch Wissen zu begeistern“, führt Arnold sichtlich beeindruckt aus.

Bürgerstiftung Mittelhessen gründet Stiftungsfond für Lich

Förderung von Licher Kultur, Denkmal- und Heimatpflege sind Stiftungsziele – Spender werden gesucht

Kulturgüter wie der bekannte Licher Stadtturm sollen mit dem neuen Fonds unterstützt werden.

Zum 1. Juli 2021 hat die Bürgerstiftung Mittelhessen den fünften Stiftungsfond unter ihrem Dach gegründet. Der Name des Fonds ist „BürgerLich“, denn sein erklärtes Ziel ist es, die Kultur, die Denkmal- und Heimatpflege der Stadt Lich zu fördern. Des Weiteren sollen Projekte der Ortsverschönerung unterstützt werden.

Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Mittelhessen, erläutert, wie es zu der Gründung gekommen ist: „Im Frühjahr dieses Jahres habe ich ein Gespräch mit einem engagierten Licher Bürger führen dürfen, dem es eine Herzensangelegenheit ist, seiner Heimatstadt und der hiesigen Region etwas dafür zurückzugeben, dass die Lebensbedingungen hier so erfreulich sind und uns allen dadurch ein angenehmes Leben ermöglicht wird. Und deshalb kamen wir gemeinsam auf die Idee, diesen Fond mit Namen „BürgerLich“ zu gründen. Zu meinem großen Bedauern möchte der Stifter anonym bleiben, so dass wir hier an der Stelle nur Danke sagen können für diese großartige Hilfestellung in der Region Mittelhessen.“

Des Weiteren wirbt Arnold dafür, dass diejenigen, die sich ähnlich für Lich und Umgebung engagieren möchten, gerne eine Spende mit dem Vermerk „BürgerLich“ an diesen Stiftungsfond richten können; die IBAN lautet DE18 5139 0000 0105 4838 56. „Die Gelder des Fonds“, so Arnold weiter, „sollen dann zum Beispiel an Projekte im Bereich der Kultur und der Freizeit in der Stadt Lich gehen. Auch das Licher Waldschwimmbad soll hiermit bedacht werden. Gerne unterstützen wir damit auch die Verbesserung des Licher Rad- und Spazierwegenetz sowie der Pflege von Baudenkmälern. Wir denken dabei an nahezu alles, was das Leben in Lich eben lebenswert macht.“

EhrenamtPreis für junge Menschen 2020 vergeben

Preise im Wert von 2.750 Euro unterstützen die Gewinner:innen

Die Bürgerstiftung Mittelhessen lobt alljährlich einen Preis aus, den EhrenamtPreis für junge Menschen. Ziel ist es, das ehrenamtliche Engagement junger Menschen öffentlich zu würdigen. Hier kann jeder Vorschläge einreichen, die dann von einer Jury für die Auszeichnung empfohlen werden. Dieser Tage zeichnete die Bürgerstiftung die vier Gewinner aus.

Lucie Gruber auf Platz 1

Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen (l.) übergibt das den Preis an die Preisträgerin Lucie Gruber (r.), in der Mitte ihre Schwester. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Der erste Platz ging nach Wettenberg: Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Mittelhessen, Klaus Arnold, zeichnete Lucie Gruber als Ehrenamtpreisträgerin für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement aus. Dotiert ist der erste Platz mit 1.000 Euro. Die Wettenbergerin war über alle Maßen erfreut, dass sie in dieser Form bedacht wurde. „Erst einmal möchte ich dem Schulleiter der Gießener Ostschule danken, denn er hat mich für diesen Preis vorgeschlagen. Und dann möchte ich der Bürgerstiftung Mittelhessen danke schön sagen, dass sie mein Engagement derart gut finden und mit immerhin 1.000 Euro bedenken,“ zeigte sich die junge Frau erfreut. „Gerade jetzt können wir das Geld so gut gebrauchen, denn meine Schwester und ich haben in unserer Zeit im Flüchtlingslager auf Lesbos echte Freunde gefunden, die wir nach wie vor unterstützen wollen. Hier ist das Preisgeld der Bürgerstiftung bestens angelegt“, ist sie sich sicher.

Den Preis erhielt sie vor allem, weil sie sich im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester Lara dafür entschied, auf das Leid der Menschen, die nicht das Glück haben in Deutschland anzukommen, aufmerksam zu machen. Im September 2020 riefen beide eine Spendenaktion für das Flüchtlingslager auf Lesbos ins Leben. Hierdurch sollte ein Hilfskonvoi finanziert werden.

„Nie im Leben hätten wir mit einem solchen Erfolg gerechnet. Wir konnten zusammen mit anderen drei Transporter mit Hilfsgütern beladen und uns dann dorthin auf die Reise machen“, schildert Gruber weiter, „was wir dort erlebt haben, die Not der Menschen, aber auch die tiefe Dankbarkeit hat uns nun angespornt, mit unserem Engagement nicht aufzuhören, sondern immer weiter zu machen.“

Klaus Arnold zeigte sich anlässlich der Überreichung der Urkunde des EhrenamtPreises sehr beeindruckt vom enormen Einsatz der beiden jungen Frauen. „Mir hat es schon im vergangenen Jahr, als ich die ersten Zeitungsberichte über Ihr Engagement gelesen habe, die Sprache verschlagen, so tief beeindruckt war ich, was sie beide zusammen mit Ihren Bekannten und Freunden hier auf die Beine gestellt haben. Genau solche jungen Menschen braucht es in diesen Zeiten. Dieser Preis soll Ihnen nun auch Ansporn sein, ihr ehrenamtliches Engagement weiterzuführen.“ Dies sei wesentliches Ziel des jährlich stattfindenden Wettbewerbes EhrenamtPreis für junge Menschen der Bürgerstiftung Mittelhessen. „Junge Menschen sollen hiermit motiviert werden weiter zu machen in ihrem gesellschaftlichen Engagement, denn ohne dieses – ohne die vielen Ehrenamtlichen in unserem Land – sähe unser Alltag schon sehr viel anders aus,“ ist sich Arnold sicher.   

Tausendsassa mit Engagement und großem Herz

Horst Rieper, Kuratoriumsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen (r.) übergibt das Preisgeld an Lioba Schmukat (2. v. l.), umrahmt von ihren Eltern. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Den mit 750 Euro dotierten zweiten Platz erhielt Lioba Schmukat aus Butzbach. Der Kuratoriumsvorsitzende der Bürgerstiftung Mittelhessen, Horst Rieper, zeichnete sie für ihr vielfältiges, ehrenamtliches Engagement aus. „Sie sind ja ein Tausendsassa“, stellte Rieper anlässlich der Verleihung fest, „ich war sehr beeindruckt, als ich Ihre Bewerbung gelesen habe, dass ein einziger Mensch so vielfältig ehrenamtlich aktiv ist.“ Die Liste der Engagements von Schmukat ist in der Tat recht umfangreich: sie engagiert sich im Turnverein TSV Butzbach e.V., wo sie seit ihrem zweiten Lebensjahr Mitglied ist. Hier wirkt Schmukat nicht nur als Übungsleiterin einer Kindergruppe und einer Eltern-Kind-Gruppe, sondern auch bei zahlreichen Veranstaltungen, sei es Fasching, sei es ein Vereinsjubiläum, entscheidend mit. Neben dem Sport und der Organisationsunterstützung schaffte sie es, ein Team auf die Beine zu stellen, das gemeinsam mit ihr an einem einzigen Wochenende das umfangreiche Vereinsarchiv auf Vordermann brachte. Eine Arbeit, um die sich keiner gerissen hat, wie in der Bewerbung zu lesen war.

Die Freiwillige Feuerwehr des Butzbacher Stadtteiles Bodenrod profitiert ebenfalls sehr von Schmukats enormen Einsatzwillen, sei es bei Feuerwehrübungen, beim Einsatz oder auch bei Feierlichkeiten.

„Die Jury des EhrenamtPreises und natürlich auch ich sind von Ihrem Engagement sehr beeindruckt. Am meisten freut es uns, dass Sie sich nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr an der Johann-Peter-Schäfer Schule, einer Blindenschule in Friedberg, weiterhin im sozialen Bereich engagieren. Denn Sie fahren mehrmals im Monat von Ihrem Wohnort bis nach Darmstadt, um hier eine Familie mit einem Jungen mit Handicap zu unterstützen und ihnen den Alltag zu erleichtern. Das finden wir von der Bürgerstiftung so toll, dass wir Sie mit dem zweiten Platz, der mit 750 Euro dotiert ist, auszeichnen wollen,“ erläutert Rieper und ergänzt, „ natürlich hoffen wir damit, dass Sie auch in Zukunft nicht nachlassen und Ihr vielfältiges, überaus engagiertes Leben so fortführen.“

Schmukat freute sich sehr über  die Auszeichnung und die in Corona Zeiten gelungene Preisverleihung unter freiem Himmel bei strahlendem Sonnenschein in Butzbach und ergänzte, dass sie mit ihrem ehrenamtlichen Engagement der Gesellschaft und den Menschen etwas zurückgeben wolle.

Marburgerin leistet Freiwilligendienst in Bolivien

Joachim Mohr, Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Mittelhessen (r.) übergibt den Preis an Lea Wüstefeld. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

In der dritten Kategorie wurde unter anderem Lea Wüstefeld aus Marburg von Kuratoriumsmitglied Joachim Mohr ausgezeichnet. Wüstefeld erhielt neben einer entsprechenden Urkunde auch das Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Mohr, der auch Mitglied in der Jury war, zeigte sich sehr angetan vom vielfältigen Engagement der jungen Frau. „Es ist sehr selten, dass wir junge Menschen dabei haben, die in so vielen verschiedenen Vereinen und Institutionen engagiert tätig sind. Hier sind es die Pfadfinder, die katholische Kirchengemeinde, der Sportverein und auch die Flüchtlingsarbeit, die von dem überragenden Engagement profitieren,“ zählte Mohr die Liste der vielen Aktivitäten von Wüstefeld auf und ergänzt, „Am meisten aber waren wir von Ihrem einjährigen Aufenthalt in Bolivien beeindruckt, wo sie nach Ihrem Abitur einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Rahmen des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tatkräftig geleistet haben.“

Wüstefeld zeigte sich hoch erfreut und betonte, dass sie auch künftig ihr vielfältiges Engagement weiterbetreiben wolle, denn man gäbe so viel zurück, wenn man anderen Menschen auf diese Weise helfen kann.    

Auch zwei Gewinnende aus Buseck geehrt

Vorne mit Scheck Svenja Koch und Julian Stange (v.l.), hinten links Stefan Becker, Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Mittelhessen und hinten rechts Dirk Haas, Bürgermeister der Gemeinde Buseck. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Stefan Becker, Kuratoriumsmitglied Stiftung, war dieser Tage voll des Lobes über das ehrenamtliche Engagement zweier junger Menschen aus Buseck. Über je 500 Euro durften sich die neunzehnjährige Svenja Koch und der siebzehnjährige Julian Stange freuen. „Wenn zwei junge Menschen sich in dieser vielfältigen Art und Weise wie Sie beide ehrenamtlich engagieren, dann muss das belohnt werden,“ betonte Becker, der selbst als Mitglied der Jury des EhrenamtPreises für junge Menschen fungierte, „während unserer Jurysitzung waren wir regelrecht verblüfft, was Sie beide so ganz nebenbei noch alles für unsere Gesellschaft tun. Hut ab!“

Koch wurde von Nora Schmidt, einer Angestellten der Busecker Verwaltung für die Auszeichnung der Bürgerstiftung vorgeschlagen. Sie beschrieb umfassend, was Koch im Ehrenamt in Institutionen, Vereinen und Gemeindeinitiativen über teilweise viele Jahre hinweg leistet. Von diesem Einsatz profitieren neben der Freiwilligen Feuerwehr, wo Koch seit 2010 Mitglied ist, und dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V., Stamm Wikinger, in Buseck-Beuern auch die evangelische Kirchengemeinde Alten-Buseck/Trohe. „Auch wir von der Gemeinde Buseck sind sehr dankbar für Svenja Kochs Engagement, denn sie hilft uns bei den Busecker Ferienspielen und ist seit 2019 Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirates unserer Gemeinde,“ ergänzt Dirk Haas, Bürgermeister von Buseck, die lange Liste der Aktivitäten und erläutert weiter, „seit Anfang 2020 ist die Gemeinde Buseck Teil des DABEI SEIN – in den Gießener Lahntälern. „DABEISEIN“ ist eine „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“. Dort arbeiten rund 15 junge Erwachsene in einem Jugendforum (Jufo); auch Svenja ist seit Januar 2020 dabei. Ziel ist es u.a. Kindern und Jugendlichen eine wirksame Stimme gegenüber der Kommunalpolitik zu verleihen. Sie werden animiert eigene Projekte anzuschieben und umzusetzen, sich Gedanken über Umwelt und Nachhaltigkeit zu machen und z. B. über eine Verbesserung des ÖPNV nachzudenken. Svenja Koch hilft also ganz aktiv Zukunft zu gestalten. Hierfür sind wir ihr sehr dankbar, ist es doch für unsere Gesellschaft außerordentlich wichtig, dass wir solche jungen Menschen haben, die politisch gestalten wollen.“

Auch der zweite Geehrte, Julian Stange, zeichnet sich durch vielfältiges Engagement aus. Er ist derzeit Schüler der Gesamtschule Busecker Tal und bringt dort sein Know-How im Bereich IT ein, sodass die gesamte Schulgemeinde seit Jahren davon profitiert. Als technischer Moderator unterstützt Stange sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerschaft und die Verwaltung bei der IT-Nutzung. Zusätzlich ließ er sich noch zum „Digitalen Helden“ ausbilden. Stange ist als digitaler Streitschlichter insbesondere bei jüngeren Schülerinnen und Schülern aktiv und erläutert ihnen den Umgang mit persönlichen Daten im Internet und in den sozialen Netzwerken. Als Mitglied des schulischen Eventmanagerteams sorgt er für die technische Ausstattung vielfältiger schulischer Veranstaltungen. Zeitlich geht besonders dieses Engagement weit über den Schulalltag hinaus, denn viele Events finden außerhalb der Schulzeit nachmittags, abends oder am Wochenende statt.

In seiner Bewerbung heißt es außerdem: „In ganz besonderem Ausmaß profitiert die ganze Schulgemeinde von seiner Arbeit für den Schulserver IServ, der zur Organisation und Kommunikation im pädagogischen Bereich genutzt wird. Besonders in Zeiten von Corona ist dies von immenser Wichtigkeit. Hier programmierte Julian Tools zur Gruppenlistenerstellung, Stundenplan-Widgets und Linux-Konsolen-Tools. Besonders hilfreich für den Schulalltag ist seine Entwicklung des Essensmoduls in IServ, über das sich die Schüler zum Schul-Essen anmelden können und über dieses auch die Abläufe der Essensherstellung und -abrechnung organisiert werden. Alle Module stellte er dem Betreiber von IServ zur Verfügung, sodass diese inzwischen auch von anderen Schulen genutzt werden können. Er findet als Entwickler im IServ-Forum oder nach direkter Anfrage für IT-Beauftragte deutschlandweit Lösungen für Probleme.“

„Auch die Jugendfeuerwehr hat mit Julian einen überaus engagierten jungen Mann in ihren Reihen, der eine Smartphone-App erstellt hat, die als Kommunikationsplattform für die Jugendfeurwehr und Möglichkeit zum Wissenstraining genutzt wird“, hebt Haas das Besondere an Stanges Engagement für hervor und ergänzt, „Sogar andere Jugendfeuerwehren nutzen mittlerweile seine App. Das spricht doch für sich und für unseren Julian und seinen enormen Einsatz.“

Becker überreichte beiden Preisträgern die Urkunden und bedankte sich für deren Engagement im Namen der Bürgerstiftung Mittelhessen herzlich. Becker erläuterte abschließend, dass die Bürgerstiftung Mittelhessen mit diesem EhrenamtPreis junge Menschen auszeichnen wolle, die für das Wohl der Gesellschaft im Ehrenamt Gutes tun. Es sei sehr beeindruckend und gebe Anlass zur Hoffnung, wenn man sehe, wie viele junge Menschen völlig uneigennützig aktiv sind, führt Becker weiter aus.    

Wir bedanken uns bei allen Bewerber:innen für ihr Engagement und gratulieren den Gewinner:innen!

Lebenshilfe-Wohnangebot MitLeben erhält dank Bürgerstiftung Mittelhessen neuen Pavillon

Bau in der Fröbelstraße beginnt

Das Fundament steht, der Bau kann in Kürze weitergehen (v.l.n.r.): MitLeben-Mieter Andreas Kuhl, Bürgerstiftungs-Vorsitzender Klaus Arnold, Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald, Jürgen Jakob (MitLeben) sowie David Schwarzer (Leitung Inklusive Wohnangebote, Lebenshilfe Gießen) freuen sich auf den zukünftigen Pavillon.

Das Fundament steht bereits: Vor dem MitLeben-Gebäude der Lebenshilfe Gießen in der Fröbelstraße 76, wo in Kürze ein Außen-Pavillon als Treffpunkt und Ort des Verweilens für Menschen mit und ohne Behinderung fertiggestellt werden soll, kam es nun zum symbolischen Spatenstich.

Den Bau möglich gemacht hatte eine großzügige Spende der Bürgerstiftung Mittelhessen in Höhe von 10.000 Euro. Diese deckt die erwarteten Baukosten von circa 13.000 Euro nahezu komplett ab. Nach einer längeren Phase der Planung und Baubeantragung erfolgte vor wenigen Wochen der Startschuss für das freudig ersehnte Projekt.

„Dieses Bauvorhaben empfand ich von Beginn an als wunderbare Sache. Es freut mich sehr, dass für die Bewohner:innen dieses Hauses ein weiterer Platz der Gemeinschaft geschaffen wird. Erfreut bin ich auch über die Einladung zu diesem Spatenstich, dass die Lebenshilfe zu uns als Spender gesagt hat: ‚Wir haben einen bestimmten baulichen Punkt erreicht, lasst uns noch einmal zusammenkommen.‘ Das ist großartig und nicht selbstverständlich“, freute sich Klaus Arnold (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung) im Rahmen des Spatenstichs, bei dem auch Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), David Schwarzer (Leitung Inklusive Wohnangebote, Lebenshilfe Gießen) sowie die beiden MitLeben-Mieter Andreas Kuhl und Jürgen Jakob zugegen waren.

Dirk Oßwald bedankte sich bei der Bürgerstiftung Mittelhessen im Namen des gemeinnützigen Unternehmens: „In diesem Haus in der Fröbelstraße wird Inklusion gelebt – tagtäglich. Menschen mit und ohne Behinderung, teilweise mit der Unterstützung von Lebenshilfe-Kolleg:innen, wohnen hier gemeinsam unter einem Dach: Paare, Familien, kleinere Wohngemeinschaften, aber auch Einzelpersonen. Die gesamte Hausgemeinschaft wird von diesem Bau auf dem Außengelände des Grundstücks profitieren. Hierfür gebührt der Bürgerstiftung unser großer Dank.“ Schwarzer pflichtete bei: „Einen Gemeinschaftsraum gab es in dem Gebäudekomplex bislang leider nicht. Der neue Außenpavillon stellt hierfür eine schöne Alternative dar – und bietet sich als Treffpunkt und Stätte des Austauschs, für jede:n der/die das möchte, an.“

Ausführliche Informationen zum inklusiven Wohnangebot MitLeben der Lebenshilfe Gießen finden sich auf www.lebenshilfe-giessen.de oder bei Herrn David Schwarzer (E-Mail: d.schwarzer@wohnen-lhgi.de).

Bürgerstiftung Mittelhessen wieder aktiv über den Reichardt Stiftungsfonds

Evangelisches Familienzentrum und Diakoniestation in Friedberg werden unterstützt

Die Reichardt Stiftung, ein Stiftungsfonds der Bürgerstiftung Mittelhessen, hat sich zum Ziel gesetzt, das Friedberger evangelische Familienzentrum und die Diakoniestation in Friedberg zu unterstützen. Des Weiteren sollen Projekte der Bürgerstiftung Mittelhessen gefördert werden.
Nun können die Begünstigten sich bereits über Spenden von der Reichardt Stiftung freuen. Das evangelische Familienzentrum Friedberg wurde mit 1.500 Euro bedacht. Die Einrichtung fördert die Bildung, Erziehung und Begegnung von Menschen jeden Alters, sowie unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebenssituation. Ebenso bekam die Diakoniestation Friedberg 1.500 Euro als Spende zur Unterstützung und Förderung ihrer Arbeit (häusliche Krankenpflege, Behandlungs- und Betreuungspflege in Alter und Krankheit). Auch die Bürgerstiftung Mittelhessen darf sich über eine Unterstützung für Ihre Projekte in Höhe von 2.000 Euro freuen.

Genauere Informationen zur Reichardt Stiftung finden Sie hier.

„Dr. Ulla Türck-Frühauf Stiftungsfonds“ spendet an zwei Institutionen

Atemzeit e.V. und der Deutsche Kinderhospizverein Gießen / Marburg werden begünstigt

(v.r.n.l.) Klaus Arnold übergibt die Spende an Karolin Falk vom Atemzeit e.V. und eine betreute Mutter mit ihrem Säugling (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

„Engagiert für unsere Region“ ist das Motto der Bürgerstiftung Mittelhessen, welche in der Region Mittelhessen bereits seit 2004 gemeinnützige Projekte unterstützt. Es gehört auch zu ihrer Aufgabe, Bürgern die Errichtung von Partnerstiftungen zu ermöglichen. So hat im Jahr 2020 Frau Dr. Ulla Türck-Frühauf ihre eigene Idee einer Stiftung umgesetzt und mit der Bürgerstiftung Mittelhessen den „Dr. Ulla Türck-Frühauf Stiftungsfonds“ gegründet.

Mit diesem Stiftungsfonds sollen Einrichtungen und Institutionen unterstützt werden, die Kinder behandeln und pflegen, welche an tödlich verlaufenden Krankheiten leiden. Weiterhin sollen auch die ambulante Kinderhospizarbeit und z.B. Elternvereine, die Familienangehörigen Unterkunft im Umfeld ihrer kranken Kinder ermöglichen, in den Stiftungszweck einbezogen werden.

Durch die großzügige Unterstützung durch die Stifterin können bereits in diesem Jahr zwei regionale Vereine in ihrem Wirken unterstützt werden: Begünstigt wird mit 4.000,00 Euro der Verein „Atemzeit e.V.“ in Wölfersheim. Im Haus „Atemzeit“ leben kranke, schwerstbehinderte, intensiv- und beatmungspflichtige Kinder und Jugendliche mit ihren Familien. Im absoluten Vordergrund steht die persönliche und familiäre Betreuung vor Ort  in einer häuslichen Atmosphäre zum Wohlfühlen. Die Familien sind hier rund um die Uhr zusammen und können sich mit professioneller Hilfe auf das Leben im eigenen zu Hause vorbereiten.

Klaus Arnold übergibt auch Minke Bach vom deutschen Kinderhospitzverein die Spende des Stiftungsfonds (Foto: Deuscher Kinderhospizverein e.V.)

Weitere 3.000,00 Euro werden dem Deutschen Kinderhospizverein Gießen / Marburg zur Verfügung gestellt. Der Verein unterstützt Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen, deren Eltern und Geschwister. Hier geht es um die langfristige, häusliche Begleitung, ganz auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Familien abgestimmt.

In beiden Institutionen werden die Mittel dafür eingesetzt, den betroffenen Kindern und ihren Familien, durch Investitionen in Gesprächs- und Behandlungsräume, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Klaus Arnold, Vorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, durfte als Überbringer der Spenden die Freude und den Dank der Empfänger entgegen nehmen.

Wer diese Stiftung unterstützen möchte, kann sich gerne unter der Homepage der Bürgerstiftung Mittelhessen informieren, oder den Vorstand per Mail (info@Buergerstiftung-Mittelhessen.de) kontaktieren.

Ein Licher und die Römer

Roland Jockel und die Limesstiftung übergaben 2020 ein Relief eines Römerkastels an die Öffentlichkeit – Bürgerstiftung Mittelhessen lobt Engagement für die Region

Das Relief des Römerkastells aus der Nähe betrachtet. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Dass Mittelhessen das Grenzgebiet zwischen Germanien und dem römischen Reich war, wissen viele. Dass der Limes, ein UNESCO Weltkulturerbe, seinen nördlichsten Punkt auf der Licher Gemarkung bei Kloster Arnsburg hatte, wissen schon weniger. Daran zu erinnern, Geschichte erlebbar zu machen und den Menschen der Region eine Anlaufstelle zu bieten, war immer das Ziel und die Leidenschaft von Roland Jockel.

Lich ist besonders reich an Erinnerungen an die Römer, die Roland Jockel bereits als kleiner Junge bei vielen Spaziergängen mit seinem Großeltern kennen lernte. Ob die Reste des Kastells und Vicus Arnsburg/Alteburg oder das Stück Limes im Wald in der Nähe der Peterseen (Mönchsteiche) mit seiner Turmstelle. So entstanden bei Roland Jockel zahlreiche Ideen, wie man diese historischen Orte sichtbar machen könnte und damit vielen Menschen unsere Geschichte erlebbar zu machen.

Bei einem Vortrag traf Jockel auf die Bürgerstiftung Mittelhessen und ihren Vorsitzenden Klaus Arnold. Die Idee zur Gründung einer Partnerstiftung wurde geboren, Geld gesammelt und ab Mitte 2007 ging die Limesstiftung ans Werk.

Der kulturhistorisch interessierte und engagierte Roland Jockel. (Foto: Privat)

Klaus Arnold erinnert sich:  „Unsere Bürgerstiftung Mittelhessen sammelt Kapital und legt es gut an, um in Mittelhessen mit den Erträgen Gutes bewirken zu können. Aber um Gutes zu bewirken braucht es natürlich auch Mitstreiter, welche sich für die gute Sache einsetzen und helfen unsere Projekte voran zu bringen.

In unseren Partnerstiftungen und Stiftungsfonds haben wir Beiräte, die die Verantwortung übernehmen und den Stiftungszweck verfolgen. Bei unserer Limesstiftung hat Herr Roland Jockel die Geschicke mit einer ganz besonderen Begeisterung geführt. Er hat bei der Gründung nicht nur über das Ansprechen der Bevölkerung das Grundstockkapital der Limes-Stiftung akquiriert, sondern auch viele Projekte umgesetzt.

Jockel engagierte sich von nun an über die Maßen und so können heute viele Menschen mittelhessische Geschichte der Römerzeit bewundern. Die Restaurierung der Grundmauern am Wachtturm Kolnhäuser Kopf, die Errichtung von Informationstafeln an der Wachturmstelle, entlang des Rundwanderweges und am Parkplatz Peterseen sind nur einige Beispiele der zahlreichen Beweise seines ehrenamtlichen Einsatzes.

Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, neben dem Relief des Römerkastells. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Die Limesstiftung schuf zudem eine wertvolle Ergänzung zu dem, was sich in den Jahren vorher in der Gemarkung getan hatte: Die Archäologische Gesellschaft in Hessen hatte im Flurbereinigungsverfahren Muschenheim das Gelände des Kastells Arnsburg und des Vicus erworben, Nordtor und Kastellecke waren restauriert worden, um Muschenheim war ein Kulturhistorischer Rundwanderweg angelegt worden. Schließlich reifte der Entschluss, ein Modell des Kastells Arnsburg mit Teilen des Vicus anfertigen zu lassen. Schließlich hatte die Archäologische Gesellschaft das Gelände in mehreren geophysikalischen Prospektionen erschließen lassen. Kundig gemacht hatte er sich im Römerpark Ruffenhofen, wo ein ähnliches Modell existierte. Mit viel Engagement und der Abwicklung durch die Bürgerstiftung ist es Roland Jockel zu verdanken, dass nun dieses Modell des Kastells mit Teilen des Vicus am 17.10.2020 der Öffentlichkeit übergeben werden konnte.

Klaus Arnold lobt Jockels langjähriges Engagement mit den Worten: „Als Glanzpunkt kann man mit Fug und Recht die Erstellung des preisgekrönten Reliefs des ehemaligen Römerkastells bei Muschenheim sehen. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden Vorbereitungen in diesem Projekt stecken, freuen wir uns umso mehr, dass wir den unermüdlichen Visionär Roland Jockel und aktiven Umsetzer für die Limesstiftung als Partnerstiftung der Bürgerstiftung Mittelhessen in unseren Reihen hatten. Hier sind die 22.000 Euro der Stiftung gut angelegt.“ Roland Jockel war sichtlich erfreut und ergänzte: „Ursprünglich träumte ich ja davon, gegenüber dem Hotel Klosterwald einen nachgebauten römischen Wachtturm mit römischem Garten zu entstehen zu lassen. Da dies aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden konnte, legte ich dann den Fokus auf das Modell auf dem Kastellgelände. Und nun bin ich überglücklich, dass dies auf so anschauliche Weise gelungen ist und wünsche mir viele interessierte Menschen, die sich das hier einmal anschauen wollen.“

Gemäß dem Motto der Bürgerstiftung „engagiert für die Region“ wurde so den Menschen in Mittelhessen ein kulturhistorischer Ort zum Besuchen und Erleben ermöglicht.

Bürgerstiftung Mittelhessen spendet für den „LebensRaum“ im KroKi Haus

V.l.: Prof. Dr. Burkhard Brosig, Marc Kennerknecht, Jens Ihle und Julia Rühl bei der Übergabe der Spende. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Das Kroki Haus ist eine gemeinnützige und vollstationäre Jugendeinrichtung, organisiert als gGmbH und gefördert vom KroKi Verein. Die Initiative kümmert sich um Kinder mit chronischen Erkrankungen, in der Einrichtung bekommen Kinder und Jugendliche zwischen 8-18 Jahren eine gezielte pädagogische, therapeutische und psychosoziale Betreuung. Die beiden Organisationen arbeiten hier eng mit der Gießener Kinderklinik zusammen.

Die Arbeit für diese Kinder, die vom Schicksal getroffen wurden, ist aus Sicht der Bürgerstiftung sehr wertvoll und sollte unterstützt werden. Jens Ihle, Vorstand unserer Bürgerstiftung, überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an den Vorstand des Vereins Prof. Burkhard Brosig, Geschäftsführer des Hauses Marc Kennerknecht und Julia Rühl von der Kinderklinik aus Gießen.

„Der Vorstand der Bürgerstiftung war sich schnell einig, dass wir die wichtige Arbeit des KroKi Hauses unterstützen werden. Die wertvolle Arbeit für die Kinder im Haus ist bemerkenswert und verdient unseren Respekt“, fasst Ihle die Entscheidung zum Spenden zusammen.

Das Geld soll zur Gestaltung und Ausstattung eines ErlebnisRaums für die Kinder und Jugendlichen verwendet werden. Medien- und Musikpädagogische Angebote stehen dabei im Fokus.

Bürgerstiftung Mittelhessen erweitert das Kuratorium

Neue Mitglieder freuen sich auf ihr neues Ehrenamt


In dieser Konstellation geht die Bürgerstiftung in die nächsten fünf Jahre:

1. Reihe von links: Klaus Arnold, Johannes Haas, Jens Ihle, Ina Weller, Stefan Becker

2. R. v. l.: Dr. Jan-Eric Rempel, Frank Smajek, Horst Rieper, Joachim Mohr, Dr. Peter Hanker

3. R. v.l.: Prof. Dr. Verena Rock, Dr. Katja Krämer-Schultheiss, Daniel Beitlich (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Die Kuratoriumsmitglieder der Bürgerstiftung Mittelhessen begrüßten vor kurzem drei neue Mitglieder in ihrem Kreis. Seit 19. November dann neu dabei sind die Medizinerin Dr. Katja Schultheiß, Hochschulprofessorin Prof. Dr. Verena Rock und der Gießener Unternehmer Daniel Beitlich.

Horst Rieper, Vorsitzender des Kuratoriums und maßgeblich an der Auswahl der neuen Mitglieder beteiligt, erklärt: „Mein Ziel als Vorsitzender war es, Persönlichkeiten mit verschiedenen Charakteren und aus verschiedenen beruflichen Hintergründen zusammenzubringen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir so durch diese interessante Vielfalt der Menschen noch viel mehr Gutes bewirken können.“

Gemeinsamkeiten haben die neuen Kuratorinnen und der neue Kurator dennoch: Sie sind überzeugte Mittelhessen und gerne sozial engagiert. Sie betonen einheitlich: „Wir freuen uns auf unsere Arbeit im Gremium und wollen uns gerne aktiv mit Rat und Tat einbringen.“

Erst im Oktober wurde der bewährte Vorstand um den Vorsitzenden Klaus Arnold, bestehend aus Johannes Haas, Jens Ihle und Ina Weller, ebenfalls bestätigt. Ebenso das Kuratorium um Horst Rieper, mit seinen Mitgliedern Stefan Becker, Dr. Peter Hanker, Joachim Mohr, Dr. Jan-Eric Rempel und Frank Smajek. Zusammen mit den neuen Mitgliedern geht die Bürgerstiftung in dieser Konstellation in die nächsten fünf Jahre.