Lebenshilfe-Wohnangebot MitLeben erhält dank Bürgerstiftung Mittelhessen neuen Pavillon

Bau in der Fröbelstraße beginnt

Das Fundament steht, der Bau kann in Kürze weitergehen (v.l.n.r.): MitLeben-Mieter Andreas Kuhl, Bürgerstiftungs-Vorsitzender Klaus Arnold, Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald, Jürgen Jakob (MitLeben) sowie David Schwarzer (Leitung Inklusive Wohnangebote, Lebenshilfe Gießen) freuen sich auf den zukünftigen Pavillon.

Das Fundament steht bereits: Vor dem MitLeben-Gebäude der Lebenshilfe Gießen in der Fröbelstraße 76, wo in Kürze ein Außen-Pavillon als Treffpunkt und Ort des Verweilens für Menschen mit und ohne Behinderung fertiggestellt werden soll, kam es nun zum symbolischen Spatenstich.

Den Bau möglich gemacht hatte eine großzügige Spende der Bürgerstiftung Mittelhessen in Höhe von 10.000 Euro. Diese deckt die erwarteten Baukosten von circa 13.000 Euro nahezu komplett ab. Nach einer längeren Phase der Planung und Baubeantragung erfolgte vor wenigen Wochen der Startschuss für das freudig ersehnte Projekt.

„Dieses Bauvorhaben empfand ich von Beginn an als wunderbare Sache. Es freut mich sehr, dass für die Bewohner:innen dieses Hauses ein weiterer Platz der Gemeinschaft geschaffen wird. Erfreut bin ich auch über die Einladung zu diesem Spatenstich, dass die Lebenshilfe zu uns als Spender gesagt hat: ‚Wir haben einen bestimmten baulichen Punkt erreicht, lasst uns noch einmal zusammenkommen.‘ Das ist großartig und nicht selbstverständlich“, freute sich Klaus Arnold (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung) im Rahmen des Spatenstichs, bei dem auch Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), David Schwarzer (Leitung Inklusive Wohnangebote, Lebenshilfe Gießen) sowie die beiden MitLeben-Mieter Andreas Kuhl und Jürgen Jakob zugegen waren.

Dirk Oßwald bedankte sich bei der Bürgerstiftung Mittelhessen im Namen des gemeinnützigen Unternehmens: „In diesem Haus in der Fröbelstraße wird Inklusion gelebt – tagtäglich. Menschen mit und ohne Behinderung, teilweise mit der Unterstützung von Lebenshilfe-Kolleg:innen, wohnen hier gemeinsam unter einem Dach: Paare, Familien, kleinere Wohngemeinschaften, aber auch Einzelpersonen. Die gesamte Hausgemeinschaft wird von diesem Bau auf dem Außengelände des Grundstücks profitieren. Hierfür gebührt der Bürgerstiftung unser großer Dank.“ Schwarzer pflichtete bei: „Einen Gemeinschaftsraum gab es in dem Gebäudekomplex bislang leider nicht. Der neue Außenpavillon stellt hierfür eine schöne Alternative dar – und bietet sich als Treffpunkt und Stätte des Austauschs, für jede:n der/die das möchte, an.“

Ausführliche Informationen zum inklusiven Wohnangebot MitLeben der Lebenshilfe Gießen finden sich auf www.lebenshilfe-giessen.de oder bei Herrn David Schwarzer (E-Mail: d.schwarzer@wohnen-lhgi.de).

Bürgerstiftung Mittelhessen wieder aktiv über den Reichardt Stiftungsfonds

Evangelisches Familienzentrum und Diakoniestation in Friedberg werden unterstützt

Die Reichardt Stiftung, ein Stiftungsfonds der Bürgerstiftung Mittelhessen, hat sich zum Ziel gesetzt, das Friedberger evangelische Familienzentrum und die Diakoniestation in Friedberg zu unterstützen. Des Weiteren sollen Projekte der Bürgerstiftung Mittelhessen gefördert werden.
Nun können die Begünstigten sich bereits über Spenden von der Reichardt Stiftung freuen. Das evangelische Familienzentrum Friedberg wurde mit 1.500 Euro bedacht. Die Einrichtung fördert die Bildung, Erziehung und Begegnung von Menschen jeden Alters, sowie unterschiedlicher Herkunft, Religion und Lebenssituation. Ebenso bekam die Diakoniestation Friedberg 1.500 Euro als Spende zur Unterstützung und Förderung ihrer Arbeit (häusliche Krankenpflege, Behandlungs- und Betreuungspflege in Alter und Krankheit). Auch die Bürgerstiftung Mittelhessen darf sich über eine Unterstützung für Ihre Projekte in Höhe von 2.000 Euro freuen.

Genauere Informationen zur Reichardt Stiftung finden Sie hier.

„Dr. Ulla Türck-Frühauf Stiftungsfonds“ spendet an zwei Institutionen

Atemzeit e.V. und der Deutsche Kinderhospizverein Gießen / Marburg werden begünstigt

(v.r.n.l.) Klaus Arnold übergibt die Spende an Karolin Falk vom Atemzeit e.V. und eine betreute Mutter mit ihrem Säugling (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

„Engagiert für unsere Region“ ist das Motto der Bürgerstiftung Mittelhessen, welche in der Region Mittelhessen bereits seit 2004 gemeinnützige Projekte unterstützt. Es gehört auch zu ihrer Aufgabe, Bürgern die Errichtung von Partnerstiftungen zu ermöglichen. So hat im Jahr 2020 Frau Dr. Ulla Türck-Frühauf ihre eigene Idee einer Stiftung umgesetzt und mit der Bürgerstiftung Mittelhessen den „Dr. Ulla Türck-Frühauf Stiftungsfonds“ gegründet.

Mit diesem Stiftungsfonds sollen Einrichtungen und Institutionen unterstützt werden, die Kinder behandeln und pflegen, welche an tödlich verlaufenden Krankheiten leiden. Weiterhin sollen auch die ambulante Kinderhospizarbeit und z.B. Elternvereine, die Familienangehörigen Unterkunft im Umfeld ihrer kranken Kinder ermöglichen, in den Stiftungszweck einbezogen werden.

Durch die großzügige Unterstützung durch die Stifterin können bereits in diesem Jahr zwei regionale Vereine in ihrem Wirken unterstützt werden: Begünstigt wird mit 4.000,00 Euro der Verein „Atemzeit e.V.“ in Wölfersheim. Im Haus „Atemzeit“ leben kranke, schwerstbehinderte, intensiv- und beatmungspflichtige Kinder und Jugendliche mit ihren Familien. Im absoluten Vordergrund steht die persönliche und familiäre Betreuung vor Ort  in einer häuslichen Atmosphäre zum Wohlfühlen. Die Familien sind hier rund um die Uhr zusammen und können sich mit professioneller Hilfe auf das Leben im eigenen zu Hause vorbereiten.

Klaus Arnold übergibt auch Minke Bach vom deutschen Kinderhospitzverein die Spende des Stiftungsfonds (Foto: Deuscher Kinderhospizverein e.V.)

Weitere 3.000,00 Euro werden dem Deutschen Kinderhospizverein Gießen / Marburg zur Verfügung gestellt. Der Verein unterstützt Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen, deren Eltern und Geschwister. Hier geht es um die langfristige, häusliche Begleitung, ganz auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Familien abgestimmt.

In beiden Institutionen werden die Mittel dafür eingesetzt, den betroffenen Kindern und ihren Familien, durch Investitionen in Gesprächs- und Behandlungsräume, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Klaus Arnold, Vorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, durfte als Überbringer der Spenden die Freude und den Dank der Empfänger entgegen nehmen.

Wer diese Stiftung unterstützen möchte, kann sich gerne unter der Homepage der Bürgerstiftung Mittelhessen informieren, oder den Vorstand per Mail (info@Buergerstiftung-Mittelhessen.de) kontaktieren.

Ein Licher und die Römer

Roland Jockel und die Limesstiftung übergaben 2020 ein Relief eines Römerkastels an die Öffentlichkeit – Bürgerstiftung Mittelhessen lobt Engagement für die Region

Das Relief des Römerkastells aus der Nähe betrachtet. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Dass Mittelhessen das Grenzgebiet zwischen Germanien und dem römischen Reich war, wissen viele. Dass der Limes, ein UNESCO Weltkulturerbe, seinen nördlichsten Punkt auf der Licher Gemarkung bei Kloster Arnsburg hatte, wissen schon weniger. Daran zu erinnern, Geschichte erlebbar zu machen und den Menschen der Region eine Anlaufstelle zu bieten, war immer das Ziel und die Leidenschaft von Roland Jockel.

Lich ist besonders reich an Erinnerungen an die Römer, die Roland Jockel bereits als kleiner Junge bei vielen Spaziergängen mit seinem Großeltern kennen lernte. Ob die Reste des Kastells und Vicus Arnsburg/Alteburg oder das Stück Limes im Wald in der Nähe der Peterseen (Mönchsteiche) mit seiner Turmstelle. So entstanden bei Roland Jockel zahlreiche Ideen, wie man diese historischen Orte sichtbar machen könnte und damit vielen Menschen unsere Geschichte erlebbar zu machen.

Bei einem Vortrag traf Jockel auf die Bürgerstiftung Mittelhessen und ihren Vorsitzenden Klaus Arnold. Die Idee zur Gründung einer Partnerstiftung wurde geboren, Geld gesammelt und ab Mitte 2007 ging die Limesstiftung ans Werk.

Der kulturhistorisch interessierte und engagierte Roland Jockel. (Foto: Privat)

Klaus Arnold erinnert sich:  „Unsere Bürgerstiftung Mittelhessen sammelt Kapital und legt es gut an, um in Mittelhessen mit den Erträgen Gutes bewirken zu können. Aber um Gutes zu bewirken braucht es natürlich auch Mitstreiter, welche sich für die gute Sache einsetzen und helfen unsere Projekte voran zu bringen.

In unseren Partnerstiftungen und Stiftungsfonds haben wir Beiräte, die die Verantwortung übernehmen und den Stiftungszweck verfolgen. Bei unserer Limesstiftung hat Herr Roland Jockel die Geschicke mit einer ganz besonderen Begeisterung geführt. Er hat bei der Gründung nicht nur über das Ansprechen der Bevölkerung das Grundstockkapital der Limes-Stiftung akquiriert, sondern auch viele Projekte umgesetzt.

Jockel engagierte sich von nun an über die Maßen und so können heute viele Menschen mittelhessische Geschichte der Römerzeit bewundern. Die Restaurierung der Grundmauern am Wachtturm Kolnhäuser Kopf, die Errichtung von Informationstafeln an der Wachturmstelle, entlang des Rundwanderweges und am Parkplatz Peterseen sind nur einige Beispiele der zahlreichen Beweise seines ehrenamtlichen Einsatzes.

Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, neben dem Relief des Römerkastells. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Die Limesstiftung schuf zudem eine wertvolle Ergänzung zu dem, was sich in den Jahren vorher in der Gemarkung getan hatte: Die Archäologische Gesellschaft in Hessen hatte im Flurbereinigungsverfahren Muschenheim das Gelände des Kastells Arnsburg und des Vicus erworben, Nordtor und Kastellecke waren restauriert worden, um Muschenheim war ein Kulturhistorischer Rundwanderweg angelegt worden. Schließlich reifte der Entschluss, ein Modell des Kastells Arnsburg mit Teilen des Vicus anfertigen zu lassen. Schließlich hatte die Archäologische Gesellschaft das Gelände in mehreren geophysikalischen Prospektionen erschließen lassen. Kundig gemacht hatte er sich im Römerpark Ruffenhofen, wo ein ähnliches Modell existierte. Mit viel Engagement und der Abwicklung durch die Bürgerstiftung ist es Roland Jockel zu verdanken, dass nun dieses Modell des Kastells mit Teilen des Vicus am 17.10.2020 der Öffentlichkeit übergeben werden konnte.

Klaus Arnold lobt Jockels langjähriges Engagement mit den Worten: „Als Glanzpunkt kann man mit Fug und Recht die Erstellung des preisgekrönten Reliefs des ehemaligen Römerkastells bei Muschenheim sehen. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden Vorbereitungen in diesem Projekt stecken, freuen wir uns umso mehr, dass wir den unermüdlichen Visionär Roland Jockel und aktiven Umsetzer für die Limesstiftung als Partnerstiftung der Bürgerstiftung Mittelhessen in unseren Reihen hatten. Hier sind die 22.000 Euro der Stiftung gut angelegt.“ Roland Jockel war sichtlich erfreut und ergänzte: „Ursprünglich träumte ich ja davon, gegenüber dem Hotel Klosterwald einen nachgebauten römischen Wachtturm mit römischem Garten zu entstehen zu lassen. Da dies aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden konnte, legte ich dann den Fokus auf das Modell auf dem Kastellgelände. Und nun bin ich überglücklich, dass dies auf so anschauliche Weise gelungen ist und wünsche mir viele interessierte Menschen, die sich das hier einmal anschauen wollen.“

Gemäß dem Motto der Bürgerstiftung „engagiert für die Region“ wurde so den Menschen in Mittelhessen ein kulturhistorischer Ort zum Besuchen und Erleben ermöglicht.

Bürgerstiftung Mittelhessen spendet für den „LebensRaum“ im KroKi Haus

V.l.: Prof. Dr. Burkhard Brosig, Marc Kennerknecht, Jens Ihle und Julia Rühl bei der Übergabe der Spende. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Das Kroki Haus ist eine gemeinnützige und vollstationäre Jugendeinrichtung, organisiert als gGmbH und gefördert vom KroKi Verein. Die Initiative kümmert sich um Kinder mit chronischen Erkrankungen, in der Einrichtung bekommen Kinder und Jugendliche zwischen 8-18 Jahren eine gezielte pädagogische, therapeutische und psychosoziale Betreuung. Die beiden Organisationen arbeiten hier eng mit der Gießener Kinderklinik zusammen.

Die Arbeit für diese Kinder, die vom Schicksal getroffen wurden, ist aus Sicht der Bürgerstiftung sehr wertvoll und sollte unterstützt werden. Jens Ihle, Vorstand unserer Bürgerstiftung, überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an den Vorstand des Vereins Prof. Burkhard Brosig, Geschäftsführer des Hauses Marc Kennerknecht und Julia Rühl von der Kinderklinik aus Gießen.

„Der Vorstand der Bürgerstiftung war sich schnell einig, dass wir die wichtige Arbeit des KroKi Hauses unterstützen werden. Die wertvolle Arbeit für die Kinder im Haus ist bemerkenswert und verdient unseren Respekt“, fasst Ihle die Entscheidung zum Spenden zusammen.

Das Geld soll zur Gestaltung und Ausstattung eines ErlebnisRaums für die Kinder und Jugendlichen verwendet werden. Medien- und Musikpädagogische Angebote stehen dabei im Fokus.

Bürgerstiftung Mittelhessen erweitert das Kuratorium

Neue Mitglieder freuen sich auf ihr neues Ehrenamt


In dieser Konstellation geht die Bürgerstiftung in die nächsten fünf Jahre:

1. Reihe von links: Klaus Arnold, Johannes Haas, Jens Ihle, Ina Weller, Stefan Becker

2. R. v. l.: Dr. Jan-Eric Rempel, Frank Smajek, Horst Rieper, Joachim Mohr, Dr. Peter Hanker

3. R. v.l.: Prof. Dr. Verena Rock, Dr. Katja Krämer-Schultheiss, Daniel Beitlich (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Die Kuratoriumsmitglieder der Bürgerstiftung Mittelhessen begrüßten vor kurzem drei neue Mitglieder in ihrem Kreis. Seit 19. November dann neu dabei sind die Medizinerin Dr. Katja Schultheiß, Hochschulprofessorin Prof. Dr. Verena Rock und der Gießener Unternehmer Daniel Beitlich.

Horst Rieper, Vorsitzender des Kuratoriums und maßgeblich an der Auswahl der neuen Mitglieder beteiligt, erklärt: „Mein Ziel als Vorsitzender war es, Persönlichkeiten mit verschiedenen Charakteren und aus verschiedenen beruflichen Hintergründen zusammenzubringen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir so durch diese interessante Vielfalt der Menschen noch viel mehr Gutes bewirken können.“

Gemeinsamkeiten haben die neuen Kuratorinnen und der neue Kurator dennoch: Sie sind überzeugte Mittelhessen und gerne sozial engagiert. Sie betonen einheitlich: „Wir freuen uns auf unsere Arbeit im Gremium und wollen uns gerne aktiv mit Rat und Tat einbringen.“

Erst im Oktober wurde der bewährte Vorstand um den Vorsitzenden Klaus Arnold, bestehend aus Johannes Haas, Jens Ihle und Ina Weller, ebenfalls bestätigt. Ebenso das Kuratorium um Horst Rieper, mit seinen Mitgliedern Stefan Becker, Dr. Peter Hanker, Joachim Mohr, Dr. Jan-Eric Rempel und Frank Smajek. Zusammen mit den neuen Mitgliedern geht die Bürgerstiftung in dieser Konstellation in die nächsten fünf Jahre.

Mit Abstand Nähe zeigen

Bürgerstiftung Mittelhessen spendet 4.000 Euro an Lebensgemeinschaft Bingenheim

Nähe trotz Abstand: Klaus Arnold (rechts) übergibt die Spende der Bürgerstiftung an Manuel de Roos, Geschäftsführer der Lebensgemeinschaft Bingenheim. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Mit Abstand Nähe zeigen – diese Worte beschreiben am besten den Besuch von Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen, bei der Lebensgemeinschaft in Bingenheim. Am 3. Dezember übergab er vor Ort eine Spende über 4.000 Euro.

Im Wohnheim der Lebensgemeinschaft leben unter anderem Kinder mit geistiger Behinderung, welche neben ihrer Behinderung mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sind, da sie aus sozial schwierigen Verhältnissen kommen. Sie leben das ganze Jahr über im Heim und erfahren keinerlei Unterstützung von Angehörigen.


„Gerade in der jetzigen Zeit der Shutdowns und sozialen Distanz ist es für diese Kinder so wichtig zu spüren, dass wir für sie da sind und sie zu Weihnachten ein persönliches Geschenk bekommen.“

Manuel de Roos, Geschäftsführer Lebensgemeinschaft Bingenheim

Diese Worte des Geschäftsführers der Lebensgemeinschaft Bingenheim, Manuel de Roos, waren laut Klaus Arnold ausschlaggebend für die Bürgerstiftung, diesen Betrag für Weihnachtsgeschenke, Spielsachen und Spielgeräte zur Ausstattung der Wohngemeinschaften zu spenden.
Zusätzlich unterstützt wurde die Bürgerstiftung Mittelhessen durch eine Bad Nauheimer Bürgerin, welche selbst diese bitteren Erfahrungen in ihrer Jugend sammeln musste. „Wir wünschen uns, dass die Kinder zum Weihnachtsfest trotz Abstand eine liebevolle Nähe erfahren“ , so Arnold.

Der EhrenamtPreis für junge Menschen 2020 ist gestartet!

Buergerstiftung-Mittelhessen EhrenamtPreis

Viele junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich und freiwillig in Vereinen, Kirchen und sozialen Einrichtungen. Sie setzen sich ganz selbstverständlich ein für Menschen und Tiere, für Natur und Umwelt, für sozial Benachteiligte – und das häufig auch im Verborgenen. Fällt Ihnen da jemand ein? Dann nominieren Sie ihn für den diesjährigen EhrenamtPreis!

EhrenamtPreis 2020 der Bürgerstiftung Mittelhessen startet

Bewerbungen können ab 1. Dezember abgegeben werden

Mit dem EhrenamtPreis belohnt die Bürgerstiftung Mittelhessen jedes Jahr junge Menschen, die sich engagieren. (Foto: Tim Lochmüller)

Zum 7. Mal lobt die Bürgerstiftung Mittelhessen den EhrenamtPreis für junge Menschen aus. Jeder kann einen jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, der sich ehrenamtlich engagiert, für die Preisverleihung vorschlagen. Die verlängerte Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2021.  Es winken Preisgelder in Höhe von insgesamt mehreren tausend Euro.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Klaus Arnold, appelliert: „Ich möchte alle aufrufen, die einen jungen Menschen in der Altersgruppe kennen, der ehrenamtliche Arbeit leistet, diesen für den Ehrenamtspreis vorzuschlagen. Gerade in diesem so besonderen Jahr, das uns allen einiges abverlangt, sollte man die bedenken und auch ehren, die sich trotz aller widriger Umstände nicht davon abhalten lassen, diesen wertvollen, gesellschaftlichen Beitrag des Ehrenamtes zu leisten.“

Kennen Sie jemanden, der für sein Ehrenamt belohnt werden sollte? Nutzen Sie unser Formular zur Nominierung!

Spitze der Bürgerstiftung macht weiter

Horst Rieper, das Kuratorium und die Vorstände für weitere fünf Jahre bestätigt

Die Kuratoriumssitzung der Bürgerstiftung fand dieses Jahr Online statt. (Foto: Bürgerstiftung Mittelhessen)

Am gestrigen Sonntag fand die Kuratoriumssitzung der Bürgerstiftung Mittelhessen statt – zum ersten Mal online. Unter dem Vorsitz von Horst Rieper wurde die Arbeit und das finanzielle Gerüst der Stiftung diskutiert. Die niedrigen Zinsen und die Corona-Pandemie machen es nicht leicht, Gutes zu tun. Dennoch konnte der Vorstand um Sprecher Klaus Arnold von guten Projekten, Spenden und finanzieller Entwicklung berichten. Am Ende gab es Beschlüsse: Der Vorstand wurde für weitere fünf Jahre bestätigt und die Kuratoriumsmitglieder und ihr Vorsitzender bleiben an Bord. Dazu Horst Rieper: „Ich freue mich, dass wir in Zeiten von Corona unsere Arbeit als Kuratorium in der Bürgerstiftung fortsetzen. Um weiterhin Gutes zu tun wollen wir das Stiftungskapital erhöhen und engagiert gute Projekte in der Region vorantreiben. Dass Kuratorium und Vorstand weitere fünf Jahre ehrenamtlich dabei bleiben, freut mich sehr.“